28.06.2022 – News

In der Wehrtechnik als auch in der Luft- und Raumfahrt gelten höchste Qualitätsstandards. Und das aus gutem Grund; schließlich kann in diesem Bereich die Materialbeschaffenheit über Leben und Tod entscheiden. Zeitgleich setzen diese Industriezweige für die Qualitätskontrolle oftmals auf die manuelle Sichtprüfung durch den Menschen.

Ein Dilemma, das sich beispielhaft anhand der Herstellung und Wartung von Antriebseinheiten für Flugzeuge, Helikopter und Drohnen aufzeigen lässt. Häufig wird hier für die Qualitätssicherung von Triebwerksschaufeln, Rotorblättern oder Propellern noch immer auf Prüfverfahren gesetzt, die bei nicht ferromagnetischen Werkstoffen zum Einsatz kommen. So erlaubt zum Beispiel die Farbeindringprüfung das Erkennen von Oberflächenschäden, die bei der Herstellung von technischen Bauteilen auftreten können. Das Eindringverfahren, auch Penetrier-Verfahren genannt, ist eine einfache Untersuchungsmethode der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Das Verfahren ermöglicht es, Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen oder andere Schäden auf der Werkstückoberfläche zu erkennen. Die Sichtprüfung erfolgt dann durch einen Mitarbeiter. Auch verbringen Beschäftigte bis zu mehreren Stunden mit einzelnen Bauteilen, Unterbaugruppe oder Systemen, um die für das menschliche Auge sichtbaren Fehler zu entdecken. Checklisten, das 4-Augenprinzip und aufwendige Qualitätssicherungsprozesse sollen dabei das Übersehen von Defekten vermeiden. Dennoch sind dementsprechend durchgeführte Montage-, Integrations- und Qualitätsprozesse zwangsläufig anfällig für menschliche Fehler.

Herausfordernde Qualitätssicherung

Unternehmen setzten beträchtliche Ressourcen ein, um Fehler zu reduzieren und zu beseitigen. Zeitgleich ist es vielfach schwierig und manchmal sogar fast unmöglich, qualifizierte Arbeitskräfte für die Qualitätskontrolle zu finden. Während die bisherigen Fachkräfte für die visuelle Inspektion immer älter werden, bevorzugt die nachrückende Generation andere Arbeitsbereiche. „Zudem ermüden Menschen und machen Fehler. Das ist der größte Nachteil der manuellen Sichtprüfung. Werden Mängel dann erst zu einem späteren Zeitpunkt von Endkunden, Anwendern oder Verbrauchern entdeckt, kann das sehr kostspielig sein. Im Fall von Triebwerken und Propellern vielleicht sogar tödlich“, zeigt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare Service GmbH & Co. KG auf. „Der Faktor Mensch stellt bei Prüfverfahren somit immer ein Restrisiko dar. Zudem verlangen Endkunden reproduzierbare Dokumentationen von Inspektionen.“

Zudem sind die aufgrund von schlechter Qualität (CoPQ) entstehenden Kosten erheblich. So schlagen mangelhafte Flugzeugtriebwerke und Triebwerksteile mit Kosten in Höhe von 5.4 bis 6.3% vom Umsatz zu Buche. Dies ist den Herstellern von Wehrtechnik-, Luft- und Raumfahrtindustrie durchaus bewusst. Dennoch tun sie sich aus mannigfachen Gründen schwer, automatisierte Sichtprüfungstechnologien einzuführen. Schließlich produzieren diese Hersteller vielfältige Produkte, Teile und Komponenten in kleinen Chargen in einer dynamischen Fertigungsumgebung. Für deren Prüfung und Inspektion sind daher hochflexible Lösungen erforderlich. Die Möglichkeiten der automatischen Sichtprüfung waren daher eingeschränkt.

Effiziente Inspektion

Das intelligente AVI-System Kitov Core, das ATEcare als Vertriebspartner vertreibt, könnte nun Abhilfe schaffen. „Bei dem Kitov handelt es sich um das erste robotergeführte – 2D-Universalsystem, das praktisch jedes Produkt effektiv inspizieren kann, ohne den Roboter anzulernen. Zudem lässt sich mit der Technologie der gesamte Prüfungsprozess reproduzierbar beschleunigen und die Fehlerquote auf null reduzieren, was sich natürlich positiv in den Kosten niederschlägt“, hebt Römer hervor.

Der Kitov erzielt durch den Einsatz fortschrittlicher 3D-Computer-Vision-Algorithmen und künstlicher Intelligenz wie maschinelles Lernen und Deep-Learning ein hohes Erkennungsniveau. Mit dieser Technologie lassen sich überdies die mit der manuellen Inspektion verbundenen mühsamen Arbeiten und inkonsistenten Ergebnisse unterbinden. Der Kitov unterstützt komplexe 3D-Strukturen, kann zahlreiche Materialien prüfen und dabei zudem komplette Prüfvorschriften berücksichtigen. Außerdem lässt sich die Kitov-Software mittels Deep Learning anhand von Referenzbildern qualitativ einwandfreier und mit Mängeln behafteter Teile trainieren, weshalb sie flexibel auf verschiedene Situationen und unterschiedliche Fehlerbilder reagieren kann.

Die Supervised-Learning-Algorithmen analysieren die Bilder außerdem statistisch auf Merkmale und Beziehungen. Anschließend wird eine gewichtete Tabelle beziehungsweise ein neuronales Netzwerk erstellt. Dieses definiert, was ein gutes oder ein schlechtes Teil ausmacht. Die Auswahl und Bewertung dieser Aufnahmen sollte von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden, das mit dem Produktionsprozess und mit den dabei auftretenden Fehlern vertraut ist. „Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist, da der beschriebene Prozess tatsächlich eine sehr rechenintensive Analyse beinhaltet“, hebt Römer hervor. Während der Inferenz, also während das in der Trainingsphase Gelernte angewandt wird, benötigt das System jedoch im Vergleich zu anderen Technologien eine erheblich geringere Rechenleistung. Eine Anbindung an eine performante IT-Infrastruktur wie ein Hochleistungsrechenzentrum oder eine Serverfarm ist daher nicht erforderlich. Dadurch lässt sich das System auch an Standorten ohne entsprechende Voraussetzungen betreiben.

Trainierte Technik

Vielfach haben Anbieter von KI-Lösungen auch vorab trainierte neuronale Netze im Angebot, um den Anwendern das Trainieren ihrer Systeme abzunehmen. Etwa zur Schriftlesung (OCR), für das Lesen beschädigter oder verzerrter Barcodes, für die Erkennung von Kratzern oder zur Überprüfung von Komponenten, wie z.B. Schrauben und ihr Sitz. So ist auch der Kitov standardmäßig mit mehreren vorab angelernten neuronalen Netzen zum Überprüfen von Merkmalen wie Verschraubungen, Oberflächen, Etiketten, Beschriftungen oder Netzwerkanschlüssen ausgestattet. Ferner kombiniert das System die Vorteile traditioneller Bildverarbeitungsalgorithmen mit seiner Deep-Learning-Technologie, um sich bei der Inspektion komplexer Bauteile kontinuierlich an sich ändernde Bedingungen anpassen zu können. Außerdem lernt das System nicht nur in der Trainingsphase was gute und schlechte Teile ausmacht, sondern lernt auch während Produktion ständig hinzu.

Die Pseudofehlerrate verringert sich somit sukzessive auf ein vernachlässigbares Minimum, was gerade für zuverlässige Prüfergebnisse bei scheinbar einfachen Bauteilen wie einer Triebwerksschaufel extrem wichtig ist. „Auch sind die Blades eines Triebwerks oftmals leicht geschwungen. In diesem Fall kann der Bediener aus dem CAD-Programm heraus die Flächen bestimmen, die vom Kitov überprüft werden sollen und gleiche Oberflächen reproduzierbar anzufahren“, führt Römer weiter aus. So konnte bei in Israel gefertigten Triebwerken von Jagdflugzeugen eine Qualitätsverbesserung von bis zu 25% erreicht werden. Auch ein nicht genannter Hersteller von Hochleistungssportwagen konnte beim Inspizieren von Fahrzeugteilen durch den Kitov ähnliche Ergebnisse erzielen.

„Darüber hinaus nimmt die Nachfrage zur Prüfung von Großbauteilen wie beispielsweise Führerhäusern von LKWs stetig zu“, so Römer. Um das System auch für große Geometrien nutzbar zu machen, hat der Hersteller das Kamerasystem nun auch an großen Industrierobotern oder an verfahrbaren XY-Systemen verbaut. „Dadurch ist auch die Inspektion von Rotorblättern oder Propellern möglich“, ergänzt Römer. Des Weiteren ist es möglich, große Metallstrukturen oder andere schwer zu inspizierende Bauteile wie Schiffsschrauben reproduzierbar zu prüfen. Somit könnten nicht nur Triebwerkshersteller, sondern auch Wartungsdienstleister für die zivile und die militärische Luftfahrt und Leasingunternehmen von Antriebseinheiten das Kitov-System nutzen.

27.06.2022 – News

Für die Qualitätsüberwachung von Fahrzeugbatterien bieten neue spezifische 2D, 2.5 D und 3D (CT) Röntgeninspektionssysteme vielfältige Möglichkeiten der zuverlässigen Röntgenprüfung.

Die große Bandbreite der spezifischen 2D, 2.5 D und 3D (CT) Röntgeninspektionssysteme von SEC lässt sich gezielt auf bestimmte Anwendungsaufgaben ausrichten. Als Vertriebspartner des koreanischen Maschinenherstellers stellt ATEcare die neue Röntgensystemgeneration vom 28.06. – 30.06.2022 auf der Messe THE BATTERY SHOW EUROPE in Stuttgart vor.

SEC ist einer der wenigen Maschinenhersteller, der Röntgenröhren selbst entwickelt und baut. Die als Offline- und Inline-System angebotenen Röntgeninspektionssysteme der SEC-X-eye Serie

lassen sich gezielt auf bestimmte Anwendungsaufgaben ausrichten. Die mit unterschiedlichen Detektoren und Röhren ausgestatteten Röntgensysteme sind FDA und CE zertifiziert und verfügen über bewegbare X, Y und Z-Achsen. Sie werden mit unterschiedlichen Tischgrößen und Transportsystemen angeboten. Außerdem ist es möglich, bei Analysen verschiedene CT-Technologien einzusetzen. Die nach den Bestimmungen für Vollschutz-Geräte gebauten Röntgeninspektionssysteme inspizieren SMT, PCB, PKG, LED, Sensoren, BGA und QFN oder können als NANO-Focus Systeme auch IC-Strukturen handhaben. Sie verfügen über einen AC 240 V 50/60Hz Anschluss.

Die 2D, 2,5D, 3D und als CT-Lösung verfügbaren Systeme gibt es mit geschlossenen als auch als offenen Röntgen-Quellen und unterschiedlichen Leistungsparametern. Unterstützt werden die Röntgeninspektionsgeräte durch die SEC-Software „x-ray inspection“ oder optional auch durch VG Studio.

Anhand digitaler Flatpanel detektieren die Röntgeninspektionssysteme neben Leiterplatten und Gehäuse auch Fahrzeugbatterien. „Gerade hier sehen wir einen Anwendungsbereich, der zukünftig vermehrt an Bedeutung gewinnen wird“, ist Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare GmbH überzeugt. „Nur mit der von SEC angebotenen 3D CT Technologie lassen sich derzeit alle Batterietypen einer zuverlässigen und präzisen Röntgenprüfung unterziehen, was mit einer 2D Technik definitiv unmöglich ist“ führt Römer weiter aus.

Interessenten finden SEC und ATEcare auf der Stuttgarter Messe THE BATTERY SHOW EUROPE am Stand 6-G45.

04.05.2022 – News

Das von Kitov und seinem deutschen Vertriebspartner ATEcare Service GmbH & Co. KG bereits auf verschiedenen Messen vorgestellt AVI-System Kitov ist nun auch als inlinefähige Lösung erhältlich. Der auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Kitov Inline kann zur vollautomatischen intelligenten Überprüfung der Endqualität von Geräten und Gehäusen in einer Linienfertigung eingesetzt werden.

Das Roboter- und Kamerasystem Kitov Inline ist identisch zum Kitov Core, der bereits von ATEcare vorgestellt wurde. Dieser ist mit einem einzelnen Drehteller ausgestattet und eignet sich ideal für die Inspektion im hohen Produkt-Mix und bei kleinen oder mittleren Volumen. Der Kitov Inline deckt nun die hochvolumige, taktzeitoptimierte Inlinefertigung ab.

Bei allen Kitov-Systemen handelt es sich um Smart-3D-Universalsysteme, die jedes Produkt effektiv inspizieren können. Durch den Einsatz fortschrittlicher 3D-Computer-Vision-Algorithmen und künstlicher Intelligenz wie maschinelles Lernen und Deep-Learning, erreichen die Kitov-Systeme ein sehr hohes Erkennungsniveau. Sie eliminieren die mit der manuellen Inspektion verbundenen mühsamen Arbeiten und inkonsistente Ergebnisse. Die Kitov-Systeme prüfen komplexe 3D-Strukturen und unterschiedlichste Materialien und berücksichtigen dabei Prüfvorschriften. Zudem ist es möglich, auch Roboter anderer Hersteller zu verbauen.

Mit dem Kitov Inline lassen sich Produktprüfung auf zwei Arten durchführen. Dazu wird der Prüfling durch ein Transportband an eine definierte Stelle befördert, wo er auf dem Band liegend vom AVI-System inspiziert wird. Weil ein im Transportband integrierter Hub- und Drehmechanismus den Prüfling auch anheben kann, lassen sich auch die Unterseite und die für den Roboterarm sonst schwer erreichbaren Bereiche prüfen. „Somit können wir unseren Kunden ein taktzeitoptimierendes Inline-AVI-System anbieten, das sich unabhängig von der Geometrie des Prüflings nahtlos in bestehende Inlinefertigungskonzepte integrieren lässt. Durch eine schlechte Qualität (CoPQ) verursachte Kosten wie beispielsweise die Aufwendungen für Rücksendung (RMA) als auch durch Ausschuss und Nacharbeiten lassen sich damit erheblich reduzieren“, sagt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare Service GmbH.

ATEcare stellt auf der SMTconnet 2022 in Halle 5, Stand 434A aus. Die Messe findet vom 10. – 12.05.2022 in Nürnberg statt.

28.04.2022 – News

Als Vertriebspartner des koreanischen Maschinenherstellers SEC hat ATEcare neue Generationen weiterer 2D, 2.5 D und 3D (CT) Röntgeninspektionssysteme im Programm. Insbesondere neu im Bereich der Qualitätsüberwachung von Fahrzeugbatterien bieten die Systeme von SEC zudem vielfältige Möglichkeiten der zuverlässigen Röntgenprüfung.

„Überdies ist SEC einer der wenigen Anbieter, der die Röntgenröhren selbst entwickelt und baut“, betont Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare GmbH. „Kunden steht dadurch eine unglaubliche Bandbreite an Röntgensystemen zur Verfügung, die sich gezielt auf einzelne Anwendungsaufgaben ausrichten lassen.“

So sind die als Offline- und Inline-System angebotenen Röntgeninspektionssysteme der SEC-X-eye Serie mit unterschiedlichen Detektoren und Röhren ausgestattet. Die FDA und CE zertifizierten Systeme verfügen über bewegbare X, Y und Z-Achsen und werden mit unterschiedlichen Tischgrößen und Transportsystemen angeboten. Verschiedene CT-Technologien lassen sich bei Analysen einsetzen. Die nach den Bestimmungen für Vollschutz-Geräte gebauten Röntgeninspektionssysteme inspizieren SMT, PCB, PKG, LED, Sensoren, BGA und QFN oder können als NANO-Focus Systeme auch IC-Strukturen handhaben. Sie verfügen über einen AC 240 V 50/60Hz Anschluss. Anhand digitaler Flatpanel detektieren sie Leiterplatten, Gehäuse oder – ganz aktuell – auch Fahrzeugbatterien. „Gerade hier sehen wir einen Anwendungsbereich, der zukünftig vermehrt an Bedeutung gewinnen wird. Mit den von SEC schon heute angebotenen Systemen lassen sich alle Batterietypen zuverlässig einer präzisen Röntgenprüfung unterziehen“, führt Römer weiter aus. Die 2D, 2,5D, 3D und als CT-Lösung verfügbaren Systeme gibt es mit geschlossenen als auch als offenen Röntgen-Quellen und unterschiedlichen Leistungsparametern. Unterstützt werden die Röntgeninspektionsgeräte durch die SEC-Software „x-ray inspection“ oder optional auch durch VG Studio.

ATEcare stellt die Röntgensysteme von SEC auf der SMTconnect 2022, die vom 10. Bis 12.05.2022 in Nürnberg stattfindet, in der Halle 5 am Stand 434A aus.

26.04.2022 – News

ATEcare wird während der SMTconnect vom 10.-12.05.2022 in Nürnberg in der Halle 5 am Stand 434A neben dem neuen Inspektionssystem SPI VP9000 auch die neue 3D AOI VT-S1080 und die nächste Generation der VT-X750 AXI Serie in der Fraunhofer Linie integriert vorstellen. Zudem zeigt der führende Anbieter von Test- und Inspektionssystemen für die Elektronikfertigung weitere vielfältige innovative Lösungen.

Die automatische optische 3D-Inspektion SPI VP9000 ist die Erste ihrer Art, die je nach Anforderung auf drei unterschiedliche Auflösungen zugreifen kann. Das Inspektionssystem kann Pasten und Kleber bei Bedarf mit Auflösungen bis min 5µm pro Field of View durchgängig im High-Speed-Mode inspizieren. Überdies verfügt das System über einen speziellen Mode, mit dem sich Verschmutzungen nachweisen lassen.

Die komplett neue 3D AOI VT-S1080 wurde mit einer neuen, flexiblen Plattform ausgerüstet und verfügt zudem über einen spezifischen AOI-Kopf. Es wurde eine patentierte MDMC (multi color – multi direction)-Beleuchtung integriert, wie sie auch in präzisen INLINE Messsystemen eingesetzt wird. Außerdem wurde die bewährte DLP-Projektion auf 4 Projektoren erweitert und um die patentierte MPS-Technologie (MicroPhaseShifting – Columbia University) ergänzt. Das erlaubt es, die Anzahl der Bildfolgen zu erhöhen. Des Weiteren ist es möglich, verschiedene Frequenzen zu nutzen. Ein Interpolieren von Bilddaten zum Erhalt guter 3D Bilder ist nicht mehr erforderlich. Da Glattrechnungen durch Interpolationen erfolgen, lässt sich zudem Schlupf vermeiden.

In der Linie wird ferner die nächste Generation der VT-X750 AXI Serie von OMRON gezeigt. Das Inline Röntgensystem wurde mit neuen Röhren und Detektoren ausgestattet, weshalb die Inspektionsgeschwindigkeit nochmals maßgeblich gesteigert werden konnte. Die Inspektion „on the fly“ kann somit ohne zu stoppen erfolgen. Obwohl die Serie bereits bislang eine äußerst hohe Prüftiefe aufweisen konnte, wurde die Programmierung überdies mittels automatisierter Datenaufbereitung ein nochmals wesentlich vereinfacht.

An einem parallelen Stand an der Linie stellt ATEcare weitere Systeme vor. Etwa neue Generationen verschiedener Röntgenlösungen für den europäischen Markt von SEC. Das koreanische Unternehmen SEC ist einer der wenigen Anbieter, die Röhren nicht zukaufen, sondern vielmehr eine große Bandbreite selbst entwickelter und hergestellter 2D, 2.5D, 3D und CT-Röntgenlösungen flexibel anbietet. Zur Auswahl stehen Offline- und Inline-Systeme sowie geschlossene oder offene Varianten von Röntgenröhren mit unterschiedlichen Leistungsparametern. Das umfangreiche Portfolio umfasst überdies Leiterplatten, Gehäuse und Fahrzeugbatterien.

Smarte Systeme

Mit der smarten Inspektionslösung von KITOV zeigt ATEcare eine weitere Weltneuheit. Hier inspiziert eine an einem Roboter verbaute Kamera mit Beleuchtung präzise und konstant Geräte und Oberflächen. Der Anwender benötigt keine spezifischen Roboter-Kenntnisse, da das System die dazu erforderlichen Bewegungsmuster selbstständig erstellt. Der KITOV lässt sich auf Basis von CAD-Daten programmieren. Zudem kommen mit „Supervised Learning“ erste KI-Anwendungen hinzu, wodurch Pseudofehler schnellstmöglich vermieden werden. 

An der Linie zeigt ATEcare ferner eine von QualityLine entwickelte Software, die lesbare Daten aus unterschiedlichsten Quellen ohne separate Schnittstelle in einheitlicher Form zur Verfügung stellt. So lassen sich beispielsweise Dashboards für die Fertigung aus Bestücker-, AOI-, ICT-, FKT-, ERP- und MES-Daten erstellen und anhand einer Root cause analysis die Ursachen von Fertigungsfehlern ableiten. Die Marktneuheit wurde mittlerweile geräte- und herstellerunabhängig in über 6000 Linien integriert.

Zusätzlich wird Interessierten eine große Bandbreite an Video-Inspektions-Mikroskopen der Firma INSPECTIS vorgestellt. Darunter auch ein BGA Inspektionsset. Die automatisierte Lösung vergleicht Leiterplatten und weist auf Unterschiede hin. Die Kameras mit sehr schnellem Autofokus bieten eine Bildqualität mit einer Auflösung von 4k. Sie eignen sich insbesondere für die Bereiche Inspektion, Verifizierung und Reparatur.

Und schließlich wird das Testhaus mit FLYSCAN neben seiner ICT-, FKT- und Flying Prober-Lösungen auch einen neuen Wareneingangsscanner vorstellen. Diese Technologie kann jeglichen Barcode verarbeiten und ist dabei im Vergleich zu anderen Systemen um etwa 50 % schneller. Abgerundet wird das Ausstellungsportfolio von ATEcare darüber hinaus mit umfassenden Softwarelösungen für den Wareneingang, die Materialwirtschaft, den automatisierten Warentransport und die Lagerung.

16.11.2021 – News

ATEcare, führender Anbieter von Test- und Inspektionslösungen im deutschsprachigen Raum, weiß um die zeitintensive Handhabung von Daten und Ergebnissen in der Qualitätssicherung der Elektronikindustrie.  Um das aufwendige, händische Bearbeiten dieser Daten zu eliminieren, suchen Kunden verstärkt nach automatischen Analyselösungen.  QualityLine aus Israel ist ein Lösungsanbieter, mit dem ATEcare vor der productronica eine Partnerschaft für die DACH-Region unterzeichnet hat.

„Zumeist wissen oder ahnen Kunden nicht, welche Datenmengen und damit Informationen sie besitzen, denn dieser Datendschungel ist auch schwer von Hand zu durchforsten und die Ableitung von Ergebnissen schwierig. Selbst wenn der Kunde das irgendwie allein in den Griff bekommt, wird es schwierig, wenn der spezielle Mitarbeiter das Unternehmen verlässt,“ beschreibt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare GmbH die Handhabung von Test- und Inspektionsdaten in der industriellen Fertigung. Gerade in der Elektronikindustrie, wo AOIs, SPIs, Röntgensysteme und diverse Funktionstester ununterbrochen Daten generieren, wird die Bewältigung dieser zu einer Herausforderung. Abhilfe kann dabei QualityLine schaffen.

Das QualityLine Management hat seinen Ursprung in der Elektronikindustrie und ist von Spezialisten entwickelt worden, die das tägliche Datenleid kennen. Als Dr. Eyal Kaufman, seines Zeichens VP Operations bei Mobileye, eine Softwarelösung für eine globale Ende-zu-Ende-Visibilität in Echtzeit für seine weltweiten Produktionsstandorte und Fertigungsstraßen suchte, konnte er keine Softwarelösung am Markt finden. Also entwickelte er mit seinem Team genau so eine Software, die die Qualität und Effizienz der Produktion weltweit verbesserte. Nach der Übernahme von Mobileye durch Intel gründete Dr. Kaufman mit seinem Team vor 7 Jahren QualityLine. Von Beginn an setzte er mit seinem Team künstliche Intelligenz ein, um Datenformate beliebiger Formate in ein vereinheitlichtes, harmonisiertes Datenformat zu transformieren und um so einen digitalen Zwilling aller produktions- und qualitätsrelevanten Daten zu erschaffen.

Die dazu notwendigen API-Schnittstellen waren bis dahin Handarbeit. Doch das QualityLine Capture Tool ermöglicht nun eine vollautomatische Schnittstellenanbindung. Auf Basis der erstellten Datenbank generiert QualityLine sofort einen Mehrwert und erstellt umfängliche Dashboards, die helfen, die Produktionsdaten besser zu verstehen und Entscheidungen daraus abzuleiten. Die KI-gestützten Analysen basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung und sind maßgeschneidert für die Elektronikindustrie. Alle Analysen sind auf Kundenwunsch anpassbar und können entweder als Dienstleistung von QualityLine oder vom Kunden selbst durchgeführt werden.

Als Datenquellen können alle bekannten Formate wie Text, CSV, EXCEL, XML, inklusive der Datenbanken jeglicher Art, wie ERP, MES etc. vollautomatisch verarbeitet werden. „Das ist an sich nichts Neues aber dies in automatisierte Form hat es bislang noch nicht gegeben. Fragt man QualityLine, welche Systeme von welchem Hersteller bereits in ihrem Portfolio sind, ist die Antwort: wir könnten jedes Datenformat vollautomatisch einlesen, solange es nicht in Binärformat oder verschlüsselt ist,“ führt Römer weiter aus.  Bislang wurden weltweit über 1500 Produktionsstraßen mit unzähligen verschiedenen Datenquellen vollautomatisch eingelesen und verarbeitet, auch über die Elektronikfertigung hinaus.

ATEcare verspricht sich aus dieser Zusammenarbeit einen deutlichen Mehrgewinn für seine Kunden, denn durch den Einsatz von QualityLine können mehr nutzbare Daten generiert werden. Kunden können über das Werkzeug aber auch dabei leicht unterstützt werden, diverse Daten effizient zusammen zu führen und schlussendlich die Produktion in punkto Qualität und Effizienz zu optimieren. „Da wir unser Produktportfolio um die Materialwirtschaft und Warenwirtschaftssysteme erweitert haben, bekommt dieser Schritt eine noch ganz andere Dimension, denn genau dort geht es maßgeblich um die Handhabe und das Zusammenführen von Daten. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist hier noch lange nicht ausgeschöpft,“ so Olaf Römer.

QualityLine präsentiert seine Datenmanagementlösung dem interessierten Fachpublikum auf der productronica 2021, in Halle A1, Stand 322.

10.11.2021 – News

Die ATEcare Service GmbH & Co.KG, führender Anbieter von Test- und Inspektionssystemen für die Elektronikfertigung in der DACH-Region, stellt zusammen mit seinen Lieferanten eine Vielzahl von neu entwickelten Systemen auf der Leitmesse in München vor. Diese reichen von Inline-Inspektionslösungen über manuell einsetzbare Mikroskope bis hin zu hochmodernen KI-Lösungen, die auch außerhalb der Elektronikindustrie eingesetzt werden können.

Bereits 2020 stellte Omron das komplett neu aufgebaute 3D-SPI System VP9000 vor, das durch neue Entwicklungen das Einsatzgebiet in der Lotpasteninspektion erweitert. So kann der Bediener die gelieferte Auflösung des Systems jeweils bei Bedarf, inklusive des Field of View (FOV), dritteln, sodass auch kleinste Strukturen mit der gleichen Maschine sicher inspiziert werden können. Dies ist auch bei hohem Durchsatz möglich. Die Funktion ist neu entwickelt worden und wurde seitens Omron auch patentiert. „Somit kann die VP9000 für verschiedene Produktionsvolumina eingesetzt werden und ist daher ideal für Elektronikfertiger, die neben der Kleinserie auch hohe Stückzahlen mit kurzen Taktzeiten fertigen müssen“, erklärt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare Service GmbH & Co.KG. Dabei nutzt die VP9000 ein einzigartiges 3D-Verfahren zur Erfassung und Messung des Siebdruckvolumens und garantiert so Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit bei hoher Qualität. Auch eine Funktion zur Schmutzinspektion ist verfügbar.

Aber auch bei den AOI-Systemen kann Omron auf der productronica eine Neuheit präsentieren: die VT-S1080. Basierend auf den langjährigen Erfahrungen wurde eine komplett neue AOI-Lichteinheit entwickelt und patentiert (MDMC Light). Die bewährte DLP-Projektion wurde erweitert und nutzt nun auch die patentierte multiple-shift-phase Technologie (MPS), um schattenfrei aber auch ohne Interpolation sauberstes Bildmaterial zu generieren. 5 Mpixel Seitenkameras ergänzen die neue 12 Mpixel Topkamera. Natürlich kommen weitere Software-Module hinzu, wodurch sich SPI-, AOI- und AXI-Ergebnisse zusammenhängend darstellen lassen. „Aber auch bei den AXI-Systemen hat Omron gerade in der Corona-Zeit einen weiteren Schritt gemacht“, so Römer. Aus diesem Grund stellt Omron die Serie II des erfolgreichen AXI-Systems VT-X750 auf der Messe vor, das zu den meistverkauften Systemen weltweit gehört. Die VT-X750 ermöglicht dem Bediener, das System nicht nur zur vollautomatischen Inspektion zu nutzen, sondern auch nach der Inspektion jederzeit durch das geprüfte Produkt zu scrollen. „Das automatische Inspektionssystem kann also auch als 3D-Analysesystem genutzt werden und bietet so einen echten Mehrwert,“ führt Römer aus.

Des Weiteren wird auf der Messe das neue 4K Video-Mikroskop INSPECTIS vorgestellt. Aufgrund der hochwertigen Bildqualität und einer weiter verbesserten, vielfältige Software sind geführte Inspektionen und Bildvergleiche mit den neuen Video-Mikroskopen möglich. Dabei ist die flexibel konfigurierbare 4K- Bildqualität mit 30-fach optischem Zoom einsetzbar. Darüber hinaus präsentiert INSPECTIS ein BGA-Inspektions-Mikroskop, das auch noch mit kleinsten Abständen mit scharfen Bildern die BGA-Struktur unter dem Gehäuse zeigen kann. Dabei erzeugt das Inspektionssystem hochauflösende Bilder von Lötstellen unter BGA-, μBGA-, CSP-, CGA- und FlipChip-Gehäusen, wobei der minimale Abstand zwischen Gehäuse und Leiterplatte lediglich 40 µm beträgt. Das Set beinhaltet nebst dem 5-MP-Digitalmikroskop mit USB-3.0-Schnittstelle und der 90º-BGA-Optik mit eingebauter Hochleistungsbeleuchtung auch ein integriertes LED-Faserlicht sowie ein kompaktes und robustes Stativ.

Neben den Inspektionssystemen präsentiert sich erstmalig auf der productronica das intelligente AVI-System KITOV CORE, das zur Überprüfung der Endqualität von Geräten und Gehäusen eingesetzt werden kann. Dabei handelt es sich im eine Weltneuheit, die nicht nur für Elektronikprodukte eingesetzt werden kann. Die KITOV CORE ist das erste Smart-3D-Universalsystem, das praktisch jedes Produkt effektiv inspizieren kann. Durch den Einsatz fortschrittlicher 3D-Computer-Vision-Algorithmen und künstlicher Intelligenz wie maschinelles Lernen und Deep-Learning erreicht die KITOV CORE ein beispielloses Erkennungsniveau und eliminiert die mühsame und monotone Arbeit und inkonsistente Ergebnisse, die mit der manuellen Inspektion verbunden sind. Die KITOV CORE unterstützt komplexe 3D-Strukturen, unterschiedlichste Materialien und komplette Prüfvorschriften. Die auf einem Roboter installierte Inspektionseinheit prüft vollautomatisch Geräte, Einzelteile oder auch PCBs aus allen Richtungen. Dabei muss der Roboter nicht programmiert werden, sondern folgt den bekannten CAD-Daten. Die Inspektion nutzt dabei KI-basierende Algorithmen zur Suche nach Fehlern wie Kratzer, Positionierungen, falsche oder fehlerhafte Aufschriften, Schrauben, Stecker, THT-Bauteile, Barcodes, etc. „Alles was ein Mensch sehen kann, kann das System etwas besser erkennen und ist dabei konstant und beeindruckend schnell, ohne zu ermüden,“ erklärt Römer.

Neben der Inspektion von Baugruppen und Endgeräten beschäftigt sich die ATEcare Service GmbH & Co. KG immer intensiver mit dem Thema Materialwirtschaft.  Römer und sein Team bieten ihren Kunden umfangreiche Service- und Beratungsdienstleistungen rund um das Thema in der Elektronikfertigung an. Dies umfasst das Auslesen von Daten, dem Verknüpfen dieser Informationen in den MES-Systemen der Kunden bis hin zur Unterstützung bei der Auswertung und Interpretation der Daten aus Wareneingang, Lagermanagement, Produktion und QM. Des Weiteren werden die Kunden bei der Nacharbeit begleitet sowie beim Datenmanagement und dem Aufbau einer effizienten Materialwirtschaft. Darüber hinaus bietet Materialwirtschaft by ATEcare alle notwendigen Hardware-Komponenten an, die für ein effizientes, zuverlässiges Materialmanagement notwendig sind: vom einfachen Handscanner für den Wareneingang bis hin zum komplexen, vollautomatisierten Lagersystem.

Ebenfalls neu ist die Partnerschaft mit QualityLine. Hier geht es um die automatisierte Zusammenfassung, Auswertung und Darstellung von Datenquellen in der Elektronikproduktion – ebenfalls eine KI-basierende Lösung.

Die ATEcare Service GmbH & Co.KG ist auf verschiedenen Messeständen während der productronica 2021 vertreten. Omron präsentiert seine SPI-, AOI- und AXI-Lösungen in Halle A2, Stand 433. Der KITOV CORE sowie die Lösungen von INSPECTIS werden ebenfalls in Halle A2 vorgestellt, Stand 301. QualityLine stellt in der Halle A1, Stand 322 aus. Das ATEcare Team empfängt seine Gäste auf den benannten Ständen.

30.09.2021 – News

Mehr als 250 Personen aus der Elektronik-Branche nahmen an der 29. FED-Konferenz am 16. und 17. September 2021 in Bamberg teil. Der Veranstalter Fachverband für Design, Leiterplatten- und Elektronikfertigung (FED) zog ein durchweg positives Fazit: „Die Stimmung unter Teilnehmern, Ausstellern und Referenten war ausgesprochen gut. Man spürte förmlich die Freude darüber, sich nach langer Zeit endlich wieder live austauschen zu können“, so Christoph Bornhorn, FED-Geschäftsführer. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Nachhaltig und erfolgreich: Design, Fertigungs- und Managementprozesse in einer neuen Arbeitswelt“.

Die Fachbeiträge waren sehr interessant und gut besucht. Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des FED e.V., die trotz der speziellen Umstände mit deutlichem Mehraufwand zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben – echt toll gemacht!

Vorträge im Rahmen der 29. FED Konferenz

Olaf Römer machte in seinem Vortrag „smart electronic factory – ein Wunschtraum?“ deutlich, dass wir im zentraleuropäischen Raum noch Nachholbedarf haben und wie allfällige Lösungsansätze aussehen könnten. Dabei bildeten die Lösungen von Kitov.ai (optische Inspektion mit intelligentem Roboter) und QualityLine (Demokratisierung von Daten) die Kernpunkte seines Vortrags.

Raphael Podgurski referierte über Optimierungsstrategien des Material-Handlings in der Produktion im Zeitalter von Industrie 4.0. Mehr zum Thema „Materialwirtschaft in der Elektronikfertigung“ finden Sie auch auf unserer neuen Homepage.

Messe und Networking auf der 29. FED-Konferenz

12.05.2021 – News
Autor: Winn Hardin, Kitov.ai
, Übersetzung: Alexander Hörtner, ATEcare
Originaltext (Englisch)

COVID-19 hat die Art und Weise verändert, wie Unternehmen weltweit Produktionslinien betreiben. Gesetze und Vorschriften zur sozialen Distanzierung und Isolation bedeuten, dass sich Fertigungsunternehmen nicht mehr so stark auf menschliche Arbeitskräfte verlassen können, um die volle Produktionsleistung aufrechtzuerhalten. Da sich Unternehmen immer mehr auf fortschrittliche Fertigungstechnologien (z. B. Roboter und Bildverarbeitungssysteme) verlassen und weniger von Menschen abhängig sind, müssen Fabriken gezielte Anpassungen vornehmen.

Dazu gehören:

  • Verringerung des Einflusses des Faktors Mensch auf die Produktionsleistung
  • Dezentralisierung von Produktionseinheiten in mehrere Länder
  • Einführung des Betriebs von Produktionslinien mit Fernunterstützung
  • Verbesserung der Transparenz des Produktionsprozesses

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmen an diese Veränderungen anpassen, egal wie herausfordernd die Aufgabe auch ist. Kitov.ai hat diese Herausforderungen erkannt und bietet mit seiner Lösung für visuelle Inspektion eine Antwort.

Qualitätsinspektion automatisieren, Ergebnisse aus der Ferne überwachen.

Optische Qualitätsinspektionsaufgaben müssen auch bei reduziertem Personalbestand weiterhin durchgeführt werden. Die Einführung von Automatisierungstechnologien wie Robotern und Software mit künstlicher Intelligenz (KI) in Produktionslinien reduziert die Abhängigkeit von menschlicher Arbeitskraft und ermöglicht es Unternehmen, einen hohen Durchsatz beizubehalten.

Die Lösung von Kitov.ai ermöglicht es Herstellern, visuelle Qualitätskontrollen an komplexen 3D-Produkten ohne menschliches Zutun durchzuführen. Dazu kombiniert das System klassische 2D- und 3D-Bildverarbeitungsalgorithmen, Deep-Learning sowie intelligente Roboterplanungstechnologien, um praktisch jedes Produkt zu prüfen. Das System ermöglicht es den Mitarbeitern der Qualitätskontrolle auch, die Ergebnisse remote über das Computersystem des Unternehmens zu überwachen und zu untersuchen, sodass das Unternehmen auch aus der Ferne die Kontrolle behält.

Gemeinsame Nutzung von Inspektionsplänen und -ergebnissen über mehrere Standorte hinweg.

Die meisten Unternehmen – auch solche mit mehreren Fabriken an unterschiedlichen Standorten – entscheiden sich dafür, ein Produkt nur in einer bestimmten Fabrik herzustellen. Ein Extremereignis wie COVID-19 kann nun aber große Hersteller dazu bewegen, sowohl die Produktionslinien als auch die Lieferketten zu verteilen. Bei der Bewältigung dieser nicht ganz einfachen Herausforderung müssen sich Unternehmen die folgenden Fragen stellen:

  • Wie können wir Produkte bauen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, wenn die Fabriken weit voneinander entfernt sind?
  • Wie können wir Produktionsfähigkeiten und Wissen schnell von einer Fabrik zur anderen übertragen?
  • Wie können wir eine effektive Kommunikation zwischen den Fabriken aufrechterhalten, wenn Prozesse geändert werden müssen?
  • Wie stellen wir sicher, dass alle Fabriken das gleiche Qualitätsniveau erfüllen?
  • Wie können wir die Ursachen von Qualitätsproblemen in einem Werk erkennen, bevor sie sich auf andere auswirken?

Die Bildverarbeitungsprodukte von Kitov.ai können all diese Fragen remote beantworten. Alle Kitov-Systeme sind identisch, so dass ein Werk visuelle Inspektionsprogramme für ein Produkt erstellen und diese sofort an andere Werke übertragen kann. Die Kitov-Tools ermöglichen es auch den Forschungs- und Entwicklungsteams in der Zentrale, sowohl Inspektionspläne zu entwickeln als auch Inspektionsergebnisse einzusehen, wodurch sie Qualitätsprobleme schnell erkennen und darauf reagieren können. Die Möglichkeit, Inspektionsprogramme an einem Standort zu erstellen und einfach auf andere zu übertragen, verkürzt den Prozess der Aufnahme neuer Produkte in verteilten Einrichtungen erheblich und führt zu einem schnellen Return-on-Investment.

Fernunterstützung

OEMs mit Fernsupport-Fähigkeiten können die aktuelle Krise besser bewältigen. Unternehmen, die keine Remote-Support-Funktionen eingeführt haben, werden zurückbleiben. COVID-19 zwingt OEMs dazu, Remote-Support-Funktionen wie Installation, Wartung oder Reset einzuführen. Diese Funktionen ermöglichen es Automatisierungs- und Supporttechnikern, Probleme zu lösen, ohne physisch an der Produktlinie anwesend zu sein. Darüber hinaus wird die Fähigkeit, den aktuellen Status einer Maschine und die Einhaltung von Kundendefinitionen zu erhalten, in zukünftigen Produktionsprozessen entscheidend sein. Kitov.ai unterstützt Remote-Ingenieure mit einfach zu bedienenden Werkzeugen und einer Benutzeroberfläche, die Qualitätsprobleme genau identifiziert, Fehler meldet und diese mit möglichst wenig menschlichem Eingriff auf einem Produkt charakterisiert und lokalisiert. Diese Werkzeuge bieten die Möglichkeit, Qualitätsprobleme frühzeitig zu erkennen und zusätzliche Kosten und Unwegsamkeiten zu vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht das System von Kitov.ai den Unternehmen, sich anzupassen und die speziellen Herausforderungen der heutigen Zeit mit weniger Personal zu bewältigen.

„The show must go on!“ – und wir helfen Ihnen dabei!

Aichach, 06.05.2021 – Pressemitteilung

Automatisierten Inspektionssystemen zur Prüfung von Oberflächen auf Schadstellen und Defekten, gehört die Zukunft im Qualitätsmanagement, so auch in der Automobilindustrie. Die Nutzung dieser automatisiert erhobenen Daten ermöglicht es Automobilherstellern und ihren Zulieferern, die Qualität taktzeitoptimiert zu prüfen, Defekte und Fehler frühzeitig zu erkennen und schlussendlich Lieferketten und Produktionsprozesse besser zu managen und zu kontrollieren.

Aufgrund des hohen Wettbewerbs in der Automobilindustrie sowie des dynamischen Verhaltens der Endkunden, haben Automobilhersteller ihre Fertigungen inklusive der dafür notwendigen Teilbereiche flexibel und intelligent ausgerüstet. Dies hat zum Ziel, dass mit hochqualitativen Produkten sehr variabel auf die Kundenachfragen reagiert werden kann. Besonders dem Qualitätsmanagement kommt hier eine Schlüsselfunktion zu. Doch in diesem Teilbereich werden immer noch zu einem Großteil herkömmliche, visuelle Sichtprüfungen durchgeführt, die der flexiblen, qualitativ hochwertigen Fertigungsphilosophie nicht gerecht werden können. Automatisierte Inspektionen von Oberflächen, Bauteilen und Komponenten, bis hin zum Endprodukt können hier Abhilfe schaffen.

Automatisierte Oberflächeninspektionen mittels Kitov One

Dabei werden verschiedene Ziele verfolgt. So sollen Fehler in der Produktion aufspürt werden, aber auch aus diesen Daten Rückschlüsse gezogen werden, die die Ursachen und Gründe für die Fehlerentstehung benennen. Nur so lassen sich die Fehler langfristig vermeiden und die Qualität und Leistung verbessern. Da die Systeme zur automatisierten Sichtprüfung immer intelligenter und einfacher zu implementieren sind, bietet die Deep-Learning-Bildanalyse immer neuere Möglichkeiten der effizienten, fehlerfreien Qualitätskontrolle. „Wo heute zwei Qualitätsmitarbeiter das Äußere eines kompletten Fahrzeugs in Augenschein nehmen, kann eine automatische Sichtprüfung dies in Zukunft fehlerfrei und ganzheitlich übernehmen“, erklärt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare Service GmbH Co. KG. Römer ist mit seinem Unternehmen Vertriebspartner des Kitov One, eines der modernsten Sichtprüfungssysteme auf dem Markt. Kitov One ist ein vollautomatisches, roboterbasiertes System, das 2D-, 3D- und Deep-Learning-Technologien kombiniert, um industrielle Anwendungen, die bisher als zu komplex für eine automatisierte Inspektion galten, schnell, präzise und zuverlässig zu ermöglichen.

Römer fügt hinzu: „Bei dem Kitov One geht es nicht um ein weiteres robotergeführtes 3D-Meßsystem, wie es z.B. heute schon in der Automobilindustrie zum Vermessen von Spaltmaßen eingesetzt wird. Der Kitov One ist ein reines, visuelles Oberflächeninspektionssystem, das es so in heutigen Fahrzeugfertigungen eben noch nicht in dieser flexiblen Form gibt. Die automatisierte visuelle Oberflächeninspektion kann alle Parameter erkennen und vermessen, die ich über die Software auswähle und einlerne. D.h., dass ich die Inspektion auf jedes Produkt abstimmen kann. Ob Fahrzeug, Baugruppe oder andere Zulieferteile wie Felgen oder Schweinwerfer, alles kann so vor dem Einbau oder der Kundenübergabe kontrolliert werden. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht der Kitov One ein ganzheitlicheres Bild des Prüflings und garantieren dabei einen möglichst effizienten Inspektionsprozess.“ Des Weiteren werden die erfassten Ergebnisse zur Nachverfolgung gespeichert.

Durch Kitov One erkannte Oberflächenbeschädigung

Hervorzuheben ist allerdings, dass mittels KI ein System wie der Kitov One trainiert werden kann, Fehler zu klassifizieren und daraus eine Entscheidung abzuleiten. „So kann der Anwender das Softwaresystem trainieren, um den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Bauteil zu lernen. Die Software analysiert dann die Bilder und unterscheidet in einem Soll-Ist-Vergleich die Beziehungen zwischen den Merkmalen, um daraus abzuleiten, ob der Prüfling gut oder schlecht ist. Aus diesen Merkmalen leitet der Kitov One zukünftige Gut-Schlecht-Entscheidungen ab“, erklärt Römer weiter. Ein solches Deep-Learning-Verhalten kann zum Beispiel Tausende von Bildern einer Schraube erfassen und weiß nicht nur, wo sie sich befindet, sondern ob sie auch den Ansprüchen der Qualitätsvorgaben genügt. „D.h., dass System weiß nicht nur, wonach es suchen soll, sondern kann auch entscheiden, ob sich das Ergebnis in den vorgegebenen Toleranzen bewegt“, erläutert Römer.

Römer weiß, dass sich dadurch die erheblichen Kosten der Qualitätskontrolle in der Automobilherstellung, sowie bei den vorgelagerten Zulieferunternehmen, reduzieren lassen. „Vollautomatisierte Systeme, die im Laufe der Zeit lernen und sich verbessern sowie an die Umgebung anpassen, können die Kosten massiv senken und den Durchsatz erhöhen, was einen vielversprechenden Return on Investment für sehr viele Unternehmen darstellt. Denn Mithilfe der voreingestellten Algorithmen berechnet und steuert die Software die effektive Bildaufnahme und -verarbeitung“, betont Römer. Gerade das im Kitov One integrierte 3D-Vision-System erkennt reproduzierbar kritische Defekte, wie beispielsweise verbogene Pins an Steckern und Anschlüssen, Oberflächenbeschädigungen an Metall- und Kunststoffteilen, Unregelmäßigkeiten aufgrund mangelhafter Lackierungen und galvanischer Prozesse sowie fehlende Komponenten oder Sticker mit Sicherheitshinweisen. ATEcare hat den Kitov One bereits in der deutschen Automobilindustrie erfolgreich platziert. So werden beispielsweise Metall- und Kunststoffteile im hochpreisigen PKW-Segment mittels der automatisierten Sichtprüfung auf Oberflächendefekte untersucht.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:
Kitov One Produktseite
White Paper „Hybrides Visionsystem“